About

Ueber mich

Eine Tafel Schokolade war der 1. Preis in einem Schreibwettbewerb als ich gerade 10 Jahre alt war.
Das war vor 50 Jahren und ich kann mich nur ganz schwach erinnern, auf jeden Fall war es etwas ueber die Feuerwehr und ich erhielt den ersten Preis von einem grossen Feuerwehrmann in voller Feuerwehr Ausruestung.

Ein paar Jahrzehnte spaeter schrieb ich ueber die gewerbliche Luftfahrt, Pilotenausbildung und Reisen in den USA mit kleinen Privatmaschinen. Als eines der Fliegermagazine fuer die ich schrieb von einem grossen Verlag aufgekauft wurde und mein Salaer sich halbierte, entschloss ich mich, mein eigenes Flugmagazin „USA BY AIR“ zu verlegen und wurde ein Mitbewerber.

Es wurde ein Erfolg, und ich genoss das Verlegertum, auch wenn es manchmals sehr stressig war, da ich die meisten Artikel selber schrieb, fast alle Fotos selbst schoss, das Layout gestaltete und sogar Anzeigen verkaufte oder im Buero war.  Aber ich lernte eine ganze Menge in dieser Rolle, am meisten ueber Marketing,  und ich wurde dann auch zum Selbstverleger meiner eigenen Buecher zu den Themen Luftfahrt und Pilotenausbildung.

Nach einigen Jahren studierte ich nochmals fuer zwei Jahre „E-Publishing“ und Marketing in Nordamerika, eigentlich mehr zum Spass, weil eines der Faecher, Fotografie von einem sehr guten und bekannten Fotokuenstler gelehrt wurde. Andere Bereiche die ich studierte, waren „Writing for the Web“, XHTML/CSS und Grafik Design including Photoshop. In dieser Zeit startete auch der Trend zum e-book und jeden Monat kam ein neuer e-Reader heraus, die Schlagzeilen zum Thema Digitales Buch ueberschlugen sich.
Warum ich dieses Blog startete:

Ich lernte eine Autorin kennen, die bereits an ihrem dritten Buch schrieb und sie erzaehlte mir von ihrem Verleger, der aber wie sich herausstellte, gar kein richtiger Verleger war, sondern mit „Publishing“ seine Druckerei am Leben hielt. Ein sogenannter „Vanity“ Publisher. Er liess sie einen trickreichen Vertrag unterzeichnen, der ihre Werke fuer die gesamte Copyright Zeit – das heisst bis 70 Jahre nach ihrem Tod –
an diesen Verlag bindet.. Ein weiterer Vertragstrick war, dass er die Rechte weltweit hat, inclusive elektronische und sogar Uebersetzungen und Filmrechte.  SIE bezahlte Tausende fuers Drucken und editieren, mehr als doppelt so viel, als sie in jeder einfachen Druckerei bezahlt haette.

Ihre wirklich tollen Buecher verkaufen sich sehr zoegerlich, auch weil dieser „Vanity Publisher“ ueberhaupt keine Werbung macht. Warum auch? Er verdient nicht an verkauften Buechern, er verdient an den Autoren, die auf seine Versprechungen gutglaeubig hereinfallen und froh sind, nach langem Suchen endlich einen Verleger gefunden zu haben – oder was sie glauben, was ein Verleger ist. Natuerlich ist er auch nicht interessiert, die Buecher als e-books rauszubringen, denn das wuerde ihm ja Geld kosten.  Aber meine Freundin ist keine Ausnahme, Tausende von Autoren sind in Europa und Nordamerika schon auf solche Kriminelle hereingefallen, deren Firmen wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Wissen ist Macht (und Geld)
Ich hoffe dass ich mit diesem Blog einen Einblick in das Verlagswesen geben kann und wie man seine Werke erfolgreich vermarktet, egal ob man nun Eigenverleger ist oder Autor eines grossen Verlages. Denn gutes Marketing ist nicht oft zu finden.

Ich freue mich auf Kommentare und vielleicht auch den einen oder anderen Gast-Blog.

Doris

 

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